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Harry Merl

Harry Merl wurde 1934 in eine jüdische Familie geboren und überlebte die nationalsozialistische Verfolgung in Wien. In den Monaten vor der Befreiung war er in einem Keller versteckt. Seine Erinnerungen sind vom Verlust vieler Familienmitglieder, Freund*innen und Bekannten, die in der Shoah ermordet wurden, geprägt. Nach der Matura studierte Merl Medizin, wurde Psychiater, Neurologe und Therapeut. Er leitete das Institut für Psychotherapie an der oberösterreichischen Landesnervenklinik und gilt als der Begründer der Familientherapie in Österreich. Er lehrte an verschiedenen Universitäten. In seinem Beruf unterstützt er Menschen dabei, ihren "Traum vom gelungenen Selbst" zu verwirklichen. Er hat zusammen mit seiner Frau Christine fünf Söhne und ist gläubiger Mormone. Seit wenigen Jahren spricht Merl vermehrt öffentlich über seine Verfolgung und geht als Zeitzeuge an Schulen.

Interviewte/r
Harry Merl Christine Merl
Interviewer/in
Angelika Laumer
Kameramann/frau
Marco Friedrich Trenkwalder
Interviewort
Gramastetten, Oberösterreich
Aufnahmejahr
2019
Dauer
03:09:55
Sprache
Deutsch
Ort
Österreich
Österreich » Wien
Österreich » Oberösterreich
Sammlung
erinnern.at » weiter_erzählen
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Verfolgung von » Juden/Jüdinnen
Flucht/Versteck