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Mauthausen Survivors Documentation Project

In den Jahren 2001 bis 2003 wurden etwa 860 Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen und Nebenlager durchgeführt und aufgezeichnet. Es handelt sich mehrheitlich um Audiodokumente, etwa zehn Prozent sind Videos. Der Fokus des „Mauthausen Survivors Documentation Project“ (MSDP) liegt auf den individuellen Lebensläufen der ehmaligen Häftlinge und auf deren Erinnerungs- und Erzählweisen. Dafür ist die Frage von Bedeutung, wie diese Männer und Frauen innerhalb des Lagersystems Mauthausen lebten und überleben konnten. Ebenfalls wird auf das Leben nach der Befreiung und in der Emigration eingegangen. Das MSDP wurde vom Institut für Konfliktforschung (Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr) und dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (Wolfgang Neugebauer, Christine Schindler) unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Botz, Ludwig Boltzmann-Institut für historische Scozialwissenschaft (LBIHS), im Auftrag des Bundesministeriums für Inneres durchgeführt. 2007 startete das "Mauthausen Survivors Research Project" (MSRP) des LBIHS in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, um die im MSDP entstandenen Berichte historisch-sozialwissenschaftlich auszuwerten. Ab 2019 werden die Ergebnisse veröffentlicht werden. Die Interviews sind nach Anmeldung im Archiv der Gedenkstätte Mauthausen zugänglich.

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