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Mauthausen Survivors Documentation Project

In den Jahren 2001 bis 2003 wurden etwa 860 Interviews mit Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen und Nebenlager durchgeführt und aufgezeichnet. Es handelt sich mehrheitlich um Audiodokumente, etwa 10 Prozent sind Videos. Der Fokus des „Mauthausen Survivors Documentation Project“ und des damit verbundenen 2007 gestarteten „Mauthausen Survivors Research Project“ liegt auf den individuellen Lebensläufen der ehmaligen Häftlinge und auf deren Erinnerungs- und Erzählweisen. Von Bedeutung ist vor allem die Frage, wie diese Männer und Frauen innerhalb des Lagersystems Mauthausen lebten und überleben konnten. Ebenfalls wird auf das Leben nach der Befreiung und in der Emigration eingegangen. Gerhard Botz / Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS) leitete das Projekt in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien (Projektkoordination: Regina Fritz, Alexander Prenninger). Die Interviews sind nach Anmeldung im Archiv der Gedenkstätte Mauthausen zugänglich.

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