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Andreas Gruber

Der Regisseur Andreas Gruber setzt sich in seinen filmischen Arbeiten immer wieder mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Österreichs auseinander. Beispiele sind die gemeinsam mit Egon Humer und Johanna Neuhauser produzierte Dokumentation „T4 – Hartheim 1 – Sterben und Leben im Schloß“ (1988) sowie der preisgekrönte Spielfilm „Hasenjagd – Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen“ (1994). „Hasenjagd“ basiert auf wahren Ereignissen: Im Februar 1945 beteiligten sich österreichische Zivilist*innen daran, etwa 500 sowjetische Kriegsgefangene, die aus dem Konzentrationslager Mauthausen ausgebrochen waren, aufzuspüren und zu ermorden. Gruber führte auch Regie bei der Dokumentation über den Wiener Juden Alfred Seiler, der während der nationalsozialistischen Verfolgung den Vernichtungsort Malyj Trostenez bei Minsk überlebte. Das Filmteam, bestehend aus dem Sprachwissenschaftler Robert Marchl, Assistent Matthias Tschannett und Kameramann Stefan Linn, zeichnete Seilers Interview auf und begleitete ihn, seine Frau Margret und seinen Sohn Howard 2007 an den Ort bei Minsk, wo sich früher das Lager befunden hatte.

 

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