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Vilma Neuwirth

Vilma Neuwirth wurde als Vilma Kühnberg 1928 in eine Wiener Arbeiter*innen-Familie geboren. Ihr Vater war Jude, von Beruf Friseur, ihre Mutter Christin, von Beruf Hausfrau. Sie hatte sieben Geschwister. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung erlebte Neuwirth systematische Ausgrenzung; so brach sie den Besuch der ausschließlich jüdischen Schule, in die sie gezwungen war, zu gehen, ab, weil sie auch vor dem Schulgebäude antisemitisch motivierter Gewalt und Beleidigungen ausgesetzt war. Neuwirths Mutter unterstützte sowohl ihren Ehemann als auch andere Juden und Jüdinnen. Neuwirths Vater starb 1942 an einer Krankheit. Sie selbst arbeitete als Friseurin und Fotografin und war viele Jahre im DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes) tätig. Im Jahr 2008 veröffentlichte Neuwirth das Buch "Glockengasse 29. Eine jüdische Arbeiterfamilie in Wien" über ihre Geschichte. Sie verstarb 2016.

Interviewte/r
Vilma Neuwirth
Interviewer/in
Michael Pfeifenberger
Kameramann/frau
Astrid Heubrandtner
Interviewort
Wien
Aufnahmejahr
2011
Dauer
00:56:34
Sprache
Deutsch
Ort
Österreich » Wien
Sammlung
Michael Pfeifenberger
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