x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Josef Vogel

Geboren 1920 in Wien in eine jüdische Familie; seine Eltern waren Händler*innen. Da der Vater erkrankte, betrieb die Mutter das Geschäft; Vogel war in der linksgerichteten, zionistischen Jugendbewegung akiv, beispielsweise im Verein zionistischer Mittelschüler; er spielte Fußball, besuchte gerne und häufig Oper und Kino. Nach dem "Anschluss" konnte er noch die Notmatura ablegen. In den wenigen Monaten bis zu seiner Flucht nach Palästina im Sommer 1938 erlebte er den Anschlusspogrom, mehrere Demütigungen und auch, wie seiner Mutter die Mietwohnung weg genommen wurde. In Palästina angekommen, baute er den Kibbuz En Gev/Ein Gev auf und arbeitete dort bis zu seiner Pensionierung in unterschiedlichen Positionen. Vogel diente in der Haganah, im israelischen Militär und war der Leiter der israelischen Waffenstillstandskommission mit Syrien und dem Libanon. Er heiratete und bekam vier Kinder.

Interviewte/r
Josef Vogel
Interviewer/in
Dieter J. Hecht
Kameramann/frau
Jakov G. Stiassny
Interviewort
Kibbuz En Gev, Israel
Aufnahmejahr
2003
Dauer
01:56:35
Sprache
Deutsch
Ort
Österreich » Wien
Italien
Israel
Libanon
Syrien
Sammlung
Zentralkomitee der Juden aus Österreich in Israel; Dieter J. Hecht
Themenfilter
Flucht/Versteck
Verfolgung von » Juden/Jüdinnen