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Herbert Traube

Herbert Traube wurde 1924 in Wien in eine jüdische Familie geboren. Nach dem "Anschlusss" flüchtete er über Belgien nach Frankreich, wo er in verschiedenen Lagern interniert war. Bei einem Transport von Les Milles in das Sammellager Drancy, von wo er sehr wahrscheinlich nach Auschwitz deportiert worden wäre, konnte Traube entkommen. Er schlug sich nach Marseille durch, legte sich eine erfundene Identität zu und schloss sich der französischen Fremdenlegion an. Er kämpfte als Soldat in Nordafrika und befreite als Angehöriger der französischen Armee Teile Baden-Württembergs und Vorarlbergs vom Nationalsozialismus. Seine Mutter war in Frankreich verstorben, sein Vater in Auschwitz ermordet worden. 1946 und 1947 nahm Traube als französischer Fremdenlegionär am Indochinakrieg in Vietnam teil. Er ließ sich schließlich in Menton, Frankreich, nieder, gründete eine Familie und arbeitete als Ingenieur. Seine Autobiographie "Une odyssée peu commune de Vienne à Menton" (im Deutschen etwa: "Eine ungewöhnliche Odyssee von Wien nach Menton") erschien 2016, Traube besucht häufig Schulen, um über seine Erfahrungen zu erzählen.

Interviewte/r
Herbert Traube
Interviewer/in
Christian Hager
Kameramann/frau
Stefan Gessl
Interviewort
Hohenems, Vorarlberg
Aufnahmejahr
2019
Dauer
00:56:39
Sprache
Deutsch
Ort
Österreich » Wien
Frankreich
Deutschland
Österreich » Vorarlberg
Sammlung
Sonstige
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