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Ernst Meir Stern

Geboren 1943 in einem britischen Internierungslager auf Mauritius, wo seine Eltern, die nach Palästina hatten auswandern wollen, interniert waren. Nach Kriegsende ging die Familie wieder nach Wien zurück. Als Jugendlicher engagierte Stern sich im linken, zionistischen Haschomer Hazair im Gebäude „Ken“ in der Storchengasse 22. In den 1960er Jahren bereitete er seine Auswanderung nach Israel in einen Kibbuz vor, blieb aber dann nach dem Tod seines Vaters und aufgrund der Verantwortung für seine Familie in Wien. 1986 fand Stern im Keller des Gebäudes der IKG (Israelitische Kultusgemeinde Wien) in der Seitenstettengasse einen großen Bestand an Dokumenten, die von der Verfolgung und Deportation von Juden und Jüdinnen während des Nationalsozialismus zeugen. Er arbeitete als Elektromechaniker, als Journalist und führte viele Jahre eine jüdische Buchhandlung. Er hatte eine Frau und einen Sohn; Stern verstarb 2017.

Interviewte/r
Ernst Meir Stern
Interviewer/in
Georg Traska
Kameramann/frau
Ursula Henzl
Interviewort
Wien
Aufnahmejahr
2008
Dauer
01:59:31
Sprache
Deutsch
Ort
Mauritius
Österreich » Wien
Israel
Sammlung
WH Media GmbH/Strom der Erinnerung
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Flucht/Versteck
Verfolgung von » Juden/Jüdinnen