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Elisabeth Scheiderbauer

Elisabeth (Liese) Scheiderbauer, geborene Pollak, wurde 1936 in eine größtenteils jüdische Familie in Wien geboren. Eine ihrer frühen Erinnerungen ist, dass sie wegen einer Scharlach-Erkrankung allein im Spital war, bis sie 1943 zusammen mit ihrer Schwester Helga (heute: Helga Feldner-Busztin) und ihrer Mutter in das KZ Theresienstadt deportiert wurde. Alle drei überlebten und kehrten nach Wien zurück, wo sie auf den Vater trafen, der im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz inhaftiert gewesen war. Scheiderbauer wurde nach dem Krieg professionelle Tänzerin, sie war am Landestheater Salzburg und an der Volksoper in Wien engagiert. Später arbeitete sie als Buchhalterin und zusammen mit ihrem Mann Heinz als Film- und Fernsehproduzentin. Sie kümmerte sich mehrere Jahre gemeinsam mit professionellen Helfern um die Pflege ihres erkrankten Mannes. Sie ist als öffentliche Zeitzeugin in Schulen tätig. In ihrer Freizeit spielt Scheiderbauer gerne Computerspiele.

Interviewte/r
Liese Scheiderbauer
Interviewer/in
Angelika Laumer
Kameramann/frau
Marco Friedrich Trenkwalder
Interviewort
Wien
Aufnahmejahr
2019
Dauer
02:53:27
Sprache
Deutsch
Ort
Österreich » Wien
Tschechien
Österreich » Salzburg
Sammlung
erinnern.at » weiter_erzählen
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Verfolgung von » Juden/Jüdinnen
Zwangslager/Ghetto/Vernichtungsort » Theresienstadt